Mit Megawatt hat Dani Gsell, verantwortlich für die Unterhaltung im OK, einen bewährten Hauptact für Samstagabend an Land gezogen. Die Rockband aus der Ostschweiz sorgt mit ihrer Starkstrom-Musik und Mundartsongs an Konzerten und Festivals in der ganzen Schweiz für Stimmung. Genau so kraftvoll und doch sanfter wird Veronica Fusaro am Freitagabend die Bühne einnehmen. Die 29-jährige Pop- und Soulsängerin aus dem Berner Oberland ist spätestens seit ihrem Debütalbum 2023 eine nationale bekannte Grösse. Und seit kurzem ist bekannt, dass Veronica Fusaro die Schweiz am Eurovision Song Contest in Wien vertritt!
Megawatt und Veronica Fusaro sind nur die Spitze eines vielfältigen Line-Ups: Am Freitag werden Seraina Telli, die Ellis Mano-Band und DJ Matteo auftreten, zudem wird ein Schwiizergoofe-Workshop die Jüngsten begeistern. Am Samstag ziehen die Dixie Heroes und die Marchingband showband.ch durch die Beizen, auf der Bühne tanzen die Kids vom Studio Core und eine Hip-Hop-Gruppe vom Tanzlade, und die Theatergesellschaft Villmergen zeigt ihr Können. Der Megawatt-Auftritt wird von der Rockabilly Combo JB Ramblers eingeheizt. Spät abends wird Milune mit ihren kreativen Songs das Publikum begeistern. Den Abschluss macht wiederum DJ Matteo.
Mit Beata Bereuter und Band, der Blaskapelle Rietenberg und den Saxophonisten von Nonsequence wird es am Sonntag musikalisch ebenfalls nochmals vielfältig.
Dani Gsell, der schon 2018 für das Unterhaltungsprogramm zuständig war, freut sich sehr auf die diesjährigen Acts. Zumal das Booking sich dieses Mal als besonders grosse Herausforderung erwiesen hat:
„Seit Corona und Plattformen wie Spotify haben sich die Gagen für die Bands stark verteuert. Konzerte sind zur Haupteinnahmequelle geworden, das bekommen wir zu spüren. Unser Budget einzuhalten, war nicht einfach. Deshalb ist die Freude besonders gross, trotzdem so tolle Künstlerinnen und Künstler nach Villmergen holen zu können.“
Ob dieses jetzt schon sehr umfassende Unterhaltungsprogramm noch ergänzt wird, bleibt eine Überraschung.
Drohnen statt Feuerwerk
Es ist ein Novum, das sicher zu reden geben wird. Am Jugendfest 2026 wird es kein Feuerwerk geben. Eine bewusste Entscheidung, so OK-Präsident Philippe Wyser. „Wir haben lange diskutiert, aber uns dann einstimmig für eine Drohnenshow entschieden. Erstens vermeiden wir so Lärm und Abfall, andererseits wollen wir auch mal etwas Neues wagen und die Leute überraschen. Wir sind überzeugt, dass die 250 Drohnen am Villmerger Himmel ein einmaliges Showerlebnis bieten werden.“ Und dies nicht nur ein- sondern gleich zweimal, am Freitag- und am Samstagabend.